Kienzle Design-Uhren – Luxus aus Schwenningen
Kienzle – der Name steht für eine große Uhrentradition aus Schwenningen, meist verbindet man ihn mit Uhren des Alltags. Weniger bekannt ist jedoch, dass Kienzle auch exklusive Luxuslinien produzierte: sogenannte „Stiluhren“, deren Preis mitunter ein Mehrfaches des durchschnittlichen Monatsgehalts in Deutschland betragen konnte.
Das StattMuseum Furtwangen (unser Projektraum während der Generalsanierung des Uhrenmuseums) präsentiert eine Auswahl dieser hochwertigen Tischuhren aus einer Privatsammlung. Die Objekte spannen einen Bogen von den 1930er bis in die 1980er Jahre. Die reduzierte Formensprache einiger dieser Modelle spricht uns auch heute noch an.
Faszinierend ist immer wieder der transparente Werkstoff: In den 1930er Jahren drehten sich die Zeiger frei zwischen geschliffenen Kristallglasscheiben, in den 1970er Jahren ist das massive Gehäuse aus glasklarem Plexiglas ein Statement.
Viele der ausgestellten Uhren entstanden in der Zeit, als Heinrich Möller die Gestaltungsabteilung von Kienzle leitete. Von 1931 bis 1970 prägte er über fast vier Jahrzehnte hinweg das Erscheinungsbild der Marke maßgeblich. Uhren aus den Kienzlewerken waren für ihr zeitloses Design bekannt – ein Erbe, an das der Markenname Kienzle bis heute anknüpft. Dabei standen sie immer neben Modellreihen, die Wertigkeit und Luxus in sehr traditionellen Formen verkörperten.
Die Auswahl der Kienzle-Modelle im StattMuseum lässt die Betrachter nah heran – und lädt dazu ein, genau hinzusehen.
Öffnungszeiten
Donnerstag, 10–16 Uhr, sowie nach Vereinbarung
📞 Kontakt: 07723 9202800
Adresse: StattMuseum Furtwangen | Friedrichstr. 3

