Staatssekretärin Olschowski besucht das Deutsche Uhrenmuseum

Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Martina Braun hat die Staatssekretärin und designierte Wissenschaftsministerin, Petra Olschowski, Furtwangen und das Deutsche Uhrenmuseum besucht.

 

Dort wurde sie vom Rektor der Hochschule Furtwangen, Prof. Dr. Rolf Schofer, Hochschulkanzlerin Andrea Linke, dem Bürgermeister der Stadt Furtwangen Josef Herdner und Museumsleiterin Nicole Deisenberger herzlich empfangen.

Nach dem Eintrag ins goldene Buch der Stadt Furtwangen erhielt die Staatssekretärin bei einem kurzen Rundgang durch das Museum einen Einblick in die derzeitige Museumskonzeption. Im anschließenden Gespräch ging es darum, wie das Uhrenmuseum mittels moderner museologischer Ansätze neu ausgerichtet werden kann. Dafür sollen sowohl neue Wege für die Präsentation der kulturhistorischen Objekte als auch neue Formen „musealer Wissensproduktion“ gefunden werden. Bei der Erarbeitung eines zukunftsweisenden Museumskonzeptes arbeitet das Uhrenmuseum eng mit den verschiedenen Fakultäten der Hochschule Furtwangen zusammen und nutzt die Synergieeffekte, die sich aus der institutionellen Zusammengehörigkeit ergeben.

Künftig wird das Uhrenmuseum verstärkt auf partizipative Elemente setzen. Dabei sollen neben den Studierenden der Hochschule vor allem auch die Besucherinnnen und Besucher einbezogen werden. Erste Versuche unternahm das Museum im vergangenen Jahr bereits mit einem Fotoshootingprojekt, das auf große Resonanz gestoßen ist. Derzeit erhält das Uhrenmuseum eine Förderung des Zentrums für kulturelle Teilhabe. Es geht dabei um eine nachhaltige gesellschaftliche Öffnung der Institution.

Mit seiner 170-jährigen Geschichte gehört das Deutsche Uhrenmuseum zu den ältesten Technikmuseen weltweit. Die umfangreiche Bibliothek zur Uhrmacherei birgt einen Schatz an historischen Quellen und Firmenschriften. Diesen Bestand nach heutigen Fragestellungen für die Forschung und Besucherinnen und Besucher zugänglich zu machen, ist Kernaufgabe des Hauses.