Rasselbande - Die Wecker kommen!

bis 4. November 2018

Rasselbande – Die Wecker kommen!

 Wir hassen, aber wir brauchen ihn: den Wecker. Der Radaubruder im Schlafzimmer hat einen schweren Stand. Doch wie wir uns wecken lassen, sagt viel über unser Leben aus. Schon Casanova hatte einen Wecker! Aber er nutzte ihn auf eine ganz andere Weise, als es der „Große Bruder“ in George Orwells „1984“ tut. Warum haben wir Wecker? Und was verraten sie über uns? Diesen Fragen geht die neue Sonderausstellung des Deutschen Uhrenmuseums nach.

Kurze Szenen aus weltbekannten Romanen zeigen Entwicklung und Gebrauch dieser Uhren. Sie wurden vom Schweizer Comiczeichner Luca Bartulovic in Bildgeschichten übersetzt. Damit man auch hören kann, wie sich die Menschen in den unterschiedlichen Zeiten wecken ließen, gibt es Hörstationen neben den Originalen. Und wer den Wunsch verspürt, seinen ganz individuellen Wecker zu finden, kann ihn sich einfach selbst zusammenbauen – zumindest virtuell.

Heute gibt es keine Wecker mehr? Mitnichten. Nur sehen sie nicht mehr wie der klassische Babywecker aus, denn die Wecker haben sich immer dem Zeitgeschmack angepasst. Und so hat die Rasselbande viele Gesichter.

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Jeweils letzten Sonntag im Monat findet um 14 Uhr eine Führung statt.

Flyer "Rasselbande - Die Wecker kommen!"[schließen][öffnen]
Dosenuhr mit Weckeraufsatz. Leonhardt Bommel, Nürnberg, um 1700.
© Deutsches Uhrenmuseum Furtwangen
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Mit Löwentatzen. Wecker nach Patent von Henri Laresche, Paris, 1820er Jahre. © Deutsches Uhrenmuseum Furtwangen[schließen][öffnen]
Erfolgsmodell „Baby“. Badische Uhrenfabrik Furtwangen, um 1925. © Deutsches Uhrenmuseum Furtwangen[schließen][öffnen]
„Bivox, der höfliche 2-Ton Wecker“ Werbeaufsteller von Junghans, um 1955. © Deutsches Uhrenmuseum Furtwangen[schließen][öffnen]
Blumen für die Damen. Kaiser, Villingen, 1960er Jahre. © Deutsches Uhrenmuseum Furtwangen[schließen][öffnen]
„Der neue Etuiwecker“. Werbeanzeige von Kienzle, um 1955. © Deutsches Uhrenmuseum Furtwangen[schließen][öffnen]
Statussymbol Fernseher. Wecker mit Spielwerk und tanzendem Paar. Fichter, Villingen, um 1960. © Deutsches Uhrenmuseum Furtwangen[schließen][öffnen]
Der Sitzsack unter den Radioweckern, natürlich mit Klappzahlen. RC 11, Saba, Villingen, ab 1972. © Deutsches Uhrenmuseum Furtwangen[schließen][öffnen]
„Clocky, der fliehende Wecker“. Nada Home Inc., um 2016. © Deutsches Uhrenmuseum Furtwangen[schließen][öffnen]

Frühere Sonderausstellungen: